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Buch und Begleitjournal · von Naya Sothis

12 Nächte Ruhe

Ein undogmatischer Begleiter durch die Rauhnächte – altes Brauchtum, einfache Rituale und Fragen zum Aufräumen, Durchatmen und Neuausrichten

Die Rauhnächte 2026/27 beginnen am Abend des 25. Dezember.

Cover von 12 Nächte RuheCover des Begleitjournals 12 Nächte Ruhe

Bevor du beginnst

Das alte Jahr ist vorbei, das neue hat noch nicht richtig angefangen. Man hängt ein bisschen dazwischen.

Zwischen Weihnachten und Dreikönig gibt es eine Handvoll Tage, die sich anders anfühlen als der Rest des Jahres. Dieses Buch begleitet dich durch die zwölf Rauhnächte, vom 25. Dezember bis zum Morgen des 6. Januar. Jede Nacht bekommt ein eigenes Kapitel mit einem Thema, einer kleinen Geschichte, dem Wissen, das zu diesem Datum überliefert ist, einem Ritual und ein paar Fragen zum Nachdenken.

Du musst an nichts glauben, um damit etwas anfangen zu können. Naya Sothis erzählt die alten Bräuche mit Freude an den Geschichten, aber ohne so zu tun, als wären sie bewiesen. Was bleibt, sind zwölf Abende, an denen du dir Zeit nimmst. Für eine Nacht brauchst du 20 bis 40 Minuten.

So ist das Buch aufgebaut

  1. Woher die Rauhnächte kommenWarum es zwölf sind, woher der Name stammt, wer die Percht ist und warum man früher keine Wäsche aufgehängt hat. Gut zum Einstimmen in der Adventszeit.
  2. VorbereitungWas du vor dem 25. Dezember erledigen kannst, wie Räuchern funktioniert, welche Pflanzen und Harze man verwendet und wie das Ritual der 13 Wünsche geht.
  3. Die zwölf NächteDas Herz des Buches. Jede Nacht mit ihrem Thema und ihrem Monat, mit Geschichte, überliefertem Wissen, Ritual und Fragen.
  4. DanachDer 6. Januar und die Zeit danach: wie du das Gesammelte durch das Jahr trägst, ohne dass es im Februar schon vergessen ist.

Die zwölf Nächte

Nach altem Brauch steht jede Rauhnacht für einen Monat des kommenden Jahres. Hier siehst du Thema, Räucherwerk und den Satz, den das Buch dir für jede Nacht mitgibt. Die Daten gelten für 2026/27.

  1. 1Nacht · steht für den Januar

    Fr 25. auf Sa 26. Dez

    zurückblicken, Altes loslassen

    »Ich schaue zurück, und dann gehe ich weiter.«

    Räucherwerk Weihrauch

  2. 2Nacht · steht für den Februar

    Sa 26. auf So 27. Dez

    still werden

    »Ich darf still sein. Es gibt gerade nichts zu tun.«

    Räucherwerk Weihrauch, Zedernholz

  3. 3Nacht · steht für den März

    So 27. auf Mo 28. Dez

    sich öffnen

    »Ich öffne die Tür ein Stück weit.«

    Räucherwerk Weihrauch, Wacholder

  4. 4Nacht · steht für den April

    Mo 28. auf Di 29. Dez

    auf sein Inneres vertrauen

    »Ich höre mir selbst zu.«

    Räucherwerk Weihrauch, Myrrhe, Tanne

  5. 5Nacht · steht für den Mai

    Di 29. auf Mi 30. Dez

    sich Gutes tun

    »Ich darf genießen, ohne es mir verdient zu haben.«

    Räucherwerk Weihrauch

  6. 6Nacht · steht für den Juni

    Mi 30. auf Do 31. Dez

    verzeihen

    »Ich lege ab, was ich nicht mehr tragen will.«

    Räucherwerk Beifuß, Wermut

  7. 7Nacht · steht für den Juli

    Do 31. Dez auf Fr 1. Jan

    Gefühle wahrnehmen

    »Alles, was ich fühle, darf da sein.«

    Räucherwerk Weißer Salbei, Kampfer, Kiefernholz

  8. 8Nacht · steht für den August

    Fr 1. auf Sa 2. Jan

    Entscheidungen

    »Ich entscheide mich, und dann gehe ich los.«

    Räucherwerk Weihrauch, Myrrhe, Zedernholz

  9. 9Nacht · steht für den September

    Sa 2. auf So 3. Jan

    Impulse sortieren

    »Ich behalte, was trägt, und lasse den Rest gehen.«

    Räucherwerk Myrrhe, Tanne

  10. 10Nacht · steht für den Oktober

    So 3. auf Mo 4. Jan

    achtsam werden

    »Ich bin hier, und das ist genug.«

    Räucherwerk Kampfer, Weihrauch, Wacholderspitzen

  11. 11Nacht · steht für den November

    Mo 4. auf Di 5. Jan

    dankbar sein

    »Ich sehe, was schon da ist.«

    Räucherwerk Weihrauch

  12. 12Nacht · steht für den Dezember

    Di 5. auf Mi 6. Jan

    Sinn der Impulse erkennen

    »Ich nehme mit, was mir die Nächte gezeigt haben.«

    Räucherwerk Weihrauch, Myrrhe

Aus Teil 2

Das Ritual der 13 Wünsche

Vor den Rauhnächten schreibst du 13 Wünsche auf 13 einzelne Zettel. In jeder der zwölf Nächte ziehst du einen davon, ohne hinzusehen, und verbrennst ihn ungelesen. Am Morgen des 6. Januar bleibt ein Zettel übrig. Um diesen dreizehnten Wunsch musst du dich im neuen Jahr selbst kümmern.

Ob das Ritual tatsächlich alt ist, lässt sich nicht belegen, und das Buch sagt das auch. Sein Kern ist ziemlich nüchtern: Du denkst gründlich darüber nach, was du dir wünschst, und hältst am Ende einen Wunsch in der Hand, für den du selbst den ersten Schritt gehst.

13 Zettel liegen im Gefäß.

Cover des Begleitjournals

Das Journal zum Buch · A5

Ein Satz pro Abend reicht.

Das Begleitjournal folgt den zwölf Kapiteln des Buches. Für jede Nacht gibt es sechs Seiten: eine Bildseite mit dem Satz der Nacht, eine Liste zum Abhaken, Platz für Traum, Wetter und Stimmung, das Ritual in einfachen Schritten und zwei Seiten für die Fragen.

  • deine 13 Wünsche und die Thomasnacht
  • eine Checkliste zur Vorbereitung
  • die zwölf Nächte auf einen Blick
  • ein Ausblick auf das neue Jahr

Du musst nichts vorbereiten und nicht alles ausfüllen.

Buch und Journal

Beide erschienen am 5. November 2026 bei epubli. Von Naya Sothis. Insgesamt vier Ausgaben: drei für das Buch, eine für das Journal.

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